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| Pan-Fokus Der Pan-Fokus, auch Hyperfokal-Einstellung genannt, erlaubt Aufnahmen ohne eine Zeitverzögerung, die normalerweise durch Fokussierung entsteht. Möglich wird dies dadurch, dass vorab Blende und Schärfe auf das Motiv voreingestellt und der Autofokus abgestellt werden. |
| Pixel Pixel ist die englische Abkürzung für "Picture cell" und meint damit eine Bildzelle. Bei Digitalkameras besteht der Bildwandler aus einer Masse dieser lichtempfindlichen Bildzellen, die Licht in elektrische Spannung umsetzen. Alle Zellpunkte zusammen ergeben das spätere digitale Abbild. |
| Pixel-Mapping Das Pixel-Mapping beschreibt eine Verfahren der Firma Olympus, defekte Pixel auf dem CCD einer Digitalkamera zu erkennen und durch Bildinformationen angrenzender Bildpunkte zu ersetzten (Interpolation). Dabei bleibt die Qualität des Fotos weitgehend erhalten. |
| Pixel-Shift Pixel-Shift beschreibt eine besondere Aufnahmetechnik zur steigerung der Bildqualität von Digitalkameras. Dabei werden zwei Aufnahmen pro Foto erstellt und von der Digitalkamera ausgelesen. Da bei diesem vergleichenden Verfahren ein geringer Interpolationsaufwand vorherrscht, ergibt sich ein im Resultat besseres Bild mit gesteigerter Bildqualität. |
| ppi Ppi steht abkürzend für "pixel per inch" und meint die maximale Anzahl von Bildpunkten (Pixel) pro Inch (2,54 cm), die vom Bildwandler einer Digitalkamera oder Scanner erfasst werden können. |
| Programmautomatik Die Programmautomatik von Digitalkameras übernimmt die Einstellung von Blende und Verschlusszeit völlig automatisch und kann somit einen Geschwindigkeitsvorteil beim Fotografieren bedeuten (Schnappschüsse). Bei den meisten Kameras ist die Programmautomatik durch den Buchstaben "P" kenntlich gemacht. |
| Parallaxe Die Parallaxe oder Parallaxenfehler genannte Eigenschaft bei optischen Suchern ist auf die unterschiedliche Anbringung von Objektiv und Sucher zurückzuführen. Dabei entspricht der im Sucher ersichtliche Bildausschnitt nicht dem tatsächlichen, später auf dem Foto dargestellten Bild. Sucher und Objektiv verfügen nicht über die gleiche Ausrichtung. Hilfsmarkierungen innerhalb des optischen Suchers helfen, dennoch das Motiv wie gewünscht einzufangen. |
| Polarisationsfilter (Polfilter) Der Polarisationsfilter (kurz Polfilter) ist in der Lage, bestimmte Lichwellen zu herauszufiltern und am Eindringen in das Objektiv zu hindern. Zum Einsatz kommen Polfilter immer dann, wenn Objektreflexionen eliminiert werden sollen (z.B. Sonnenreflexion auf Fensterscheiben, Wasseroberflächen etc.). Ferner eignet sich der Polfilter zu Verstärkung der Farbsättigung (Himmel wirkt blauer beispielsweise) und Bildkontraste. Dabei erreicht der Polarisationsfilter seinen höchsten Wirkungsgrad bei seitlichem Licht. Der Filter selbst wird vor das Objektiv geschraubt und ist selbst innerhalb der Fassung drehbar und ermöglicht somit eine vollständige oder nur teilweise Eleminierung von Reflexionen. Weniger verbreitet sind entsprechende Filterfolien, die den gleichen Effekt besitzen, aber nicht "regelbar" sind. Ferner unterscheidet man lineare und zirkulare Polarisationsfilter. Da heutige Kameras meistens zirkulare Filter benötigen, sind lineare Filter nicht mehr weit verbreitet. Grund ist Innenmessung heutiger Kameras, die spiegelbedingt bereits in polarisiertem Licht erfolgt. |