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| Interpolation Interpolation meint die Berechnung von nicht vorhandenen Bildinformationen anhand vorhandener. Dabei geht es in der Regel um die Vergrösserung von Bildern. Anwendung findet die Interpolation bei günstigen Digitalkameras, die das tolle Wort "Zoom" in der Produktbeschreibung verwenden möchten, obwohl kein optischer Zoom vorhanden ist oder bei Scannern. Die Interpolation ist der Qualität des Bildes immer abträglich. Allerdings kann ein guter Algorithmus einiges ermöglichen und gewisse Vergrösserungen leisten, ohne eine spürbare Verschlechterung der Bildqualität zu erzielen. Grundsätzlich werden aber immer fehlende Bildinfos durch selbstdefinierte ersetzt, was niemals eine Lösung für qualitativ hochwertige Fotos sein kann. |
| IS IS steht abkürzend für das englische "Image Stabilizer" und meint die Funktionalität eines Bildstabilisators, der bei vielen Camcordern anzutreffen ist, aber auch bei einigen Digitalkameras (oftmals mit hohen Brennweiten) zum Einsatz kommt, um eine verwacklungsfreie Aufnahme zu ermöglichen. |
| Integralmessung Besonderss Verfahren bei der Belichtungsmessung. Die Kamera berücksichtigt dabei die Helligkeit des Motivs innerhalb der Bildmitte als Grundlage für die Gesamtbelichtung des kompletten Fotos. |
| ISO-Wert ISO steht abkürzend für "International Standard Organisation", ein internationales Gremium zur Festlegung von weltweit gleichen Standards. Bei Digitalkameras wird damit die Lichtempfindlichkeit des Wandlers im Vergleich zur Empfindlichkeit eines herkömmlichen Foto-Films angegeben. Bei niedriger ISO-Einstellung braucht ein Film oder Bildwandler mehr Licht, um ein Foto zu erzeugen als bei einer vergleichsweise hohen ISO-Einstellung. Während beim normalen Foto-Film, bei hohen ISO-Werten auch eine Verschlechterung der Bildqualität durch starke Körnung hervorgerufen wird, neigen Digitalkameras zu einer verstärken Zunahme des Bildrauschens. Die ISO-Werte reichen in der Regel von ISO 25 bis ISO 6400. |