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Abblendtaste Bei Spiegelreflexkameras oftmals in der nähe des Objektivs angebracht und schliesst die Blende manuell vor dem Auslösen, damit die Schärfentiefe beurteilt werden kann. Diese Taste ist bei neueren Kameras nicht mehr anzutreffen. Bei der Nutzung sollte allerdings bedacht werden, dass der geringe Maßstab des Suchers keine genaue definition der Schärfe auf diese Art und Weise darstellen kann.
Abwedeln Abwedeln meint das teilweise Fernhalten von Licht bei der Vergrösserung per Hand. Dabei wird versucht, die Belichtung von einzelnen Bildpartien zu verringern, damit diese nicht zu dunkel werden.
Abbildungsmasstab Verhältnis zwischen der Abbildungsgröße und der Größe eines Gegenstandes. Diese wird als Verhältniszahl oder Dezimalbruch angegeben. Der Zahlenwert 1:2 (0,5) bedeutet zum Beispiel, daß die Abbildung halb so groß wie der Gegenstand ist. Der Abbildungsmaßstab ist mit dem Verhältnis zwischen Bildweite und Gegenstandsweite identisch.
Abblenden Abblenden meint das Verschliessen der Blende um ein oder mehrere Stufen.
Adapter Es gibt Adapter einmal für Objektive, die nicht vom selben Hersteller sind wie das Kameragehäuse und Adapter für Objektivfilter. Da die Kommunikation zwischen Kamera und Objektiv immer komplizierter wird, müssen auch Adapter immer intelligenter werden, ohne allerdings dabei grösser zu werden. Für Filter gibt es ebenfalls Adapterringe. Sie machen es möglich, Objektive mit kleinerem Durchmesser zu grösseren Filtern kompatibel zu machen. Umgekehrt würde es zur 'Vignettierung' kommen.
Adaption Die Adaption beschreibt die Korrektur des menschlichen Auges bei wechselnden Farbtemperaturen durch unteschiedliche Lichtverhältnisse.
Additive Farbmischung Darstellungen, die auf den drei Primärfarben Rot, Grün und Blau basieren, werden als Additive Farbmischung bezeichnet. Monitore, Fernseher, Beamer und Projektoren nutzen die additive Farbmischung.
A/D Konverter Steht für "Analog zu Digital Konverter" und meint einen elektronischen Schaltkreis, der analoge Basissignale in digitale umwandelt. Analoge Signale entsprechen dabei einer Spannung, während das digitale Signal nur die beiden Zustände 0 und 1 kennt.
A/D Wandlung Steht für "analog zu digital Wandlung" und meint die simple Umwandlung von analogen Signalen zu digitalen. Während die analogen Signale eine Spannung bilden, kennt das digitale Signal nur die Zustände 1 und 0 bzw. an und aus.
AEB (Auto Exposure Bracketing) Steht für Auto Exposure Bracketing und meint eine Art der automatischen Belichtung. Dabei werden oftmals neben einem Bild mit der "richtigen" Belichtung zwei weitere mit jeweils -0,5 dunkler und +0,5 heller angefertigt. Aus den besten Ergebnissen wählt der Fotograf seine favorisierte Einstellung.
AE (Belichtungsautomatik) Meint "Belichtungsautomatik" und steht für Automatic Exposure. Bei Kameras mit diesem Feature übernimmt die Belichtungsautomtik die Aufgaben einer korrekten Belichtung. Oftmals stehen dabei verschiedene Arten der Belichtungsmessung zur Verfügung. Man unterscheidet die Spotmessung (Messfeld liegt in der Mitte des Bildes), Integrale Belichtungsmessung (Messfeld nutzt den inneren Raum eines Motivs) und die Mehrfeldmessung (Nutzt die Helligkeit des ganzen Bildes).
AF (AutoFokus) AF steht im Allgemeinen für den sogenannten Autofokus. Hierbei regelt die Kamera selbständig die Scharfstellung des Bildes. Manuelles Scharfstellen per Hand entfällt dabei gänzlich.
AiAF (Mehrpunkt AutoFokus) Ein Standard der Firma Canon, der eine besonders intelligenten Mechanismus beschreibt, der eine Scharfstellung auf Grundlage von mehreren Punkten ermöglicht. AiAF steht dabei für "Artificial intelligence Auto Focus".
Anamorphotisches Objektiv Dieses Spezialobjektiv ist in der Lage, ein Panorama-Bild auf ein normales Format zu belichten, wobei das Bild später bei der Präsentation, wieder als Panoramabild auf eine Leinwand o.ä. projeziert wird. Kommt von der 'Kinematographie', kann aber auch für die Fotografie verwendet werden. Im Downloadbereicht finden Sie mit Panorama-Factory ein nützliches Programm zum Thema.
APO APO steht für apochromatisch korrigierte Linsen. Diese Linsensysteme sind oftmals aus Fuorit Glas und brechen das Licht auf eine ganz bestimmte Art und Weise. Dabei erzielen diese eine punktgenaue Überlagerung der roten, grünen und blauen Lichtstrahlen. Zu den weiteren Vorteilen zählen, dass bei diesem Verfahren keine chromatische Aberrationen entstehen.
APS APS wurde im Jahre 1996 im Markt eingeführt und sollte das normle Kleinbildformat gänzlich verdrängen. APS steht dabei für "Advanced Photo System". Zu den Hauptvorteilen gehören die sichere Unterbringung des Film und des damit gewährleisteten staub- und kratzfeste Unterbringung. Ferner stehen hier drei neue Foto-Formate zur Auswahl (Classic: 17x25,5 mm, HDTV: 17x30 mm,Panorama: 12x30 mm).
Aqua Case Gemeint ist das Unterwassergehäuse, das heute zu fast jeder Kamera separat angeboten wird. Das Gehäuse schützt die Kamera komplett vor eindringendem Wasser und erlaubt so die Unterwasserfotografie. Die Aqua Cases kosten dabei häufig ähnlich viel, wie die Kamera selbst. Weitaus günstigere Taschenlösungen finden Sie bei Aquaman. Das Aqua Case wurde übrigens erstmals von Olympus hergestellt.
Arbeitsblende Das Wort "Arbeitsblende" meint im alltäglichen Umgang jene Blendeneinstlellung, mit der gearbeitet wird.
ASA Steht für 'American Standard Association' und meint eine Norm für die Empfindlichkeit von Kamera-Filmen.
Aufhellblitz Ein schwacher Blitz wird immer dann eingesetzt, wenn bei Gegenlichtaufnahmen gewisse Schatten aufgehellt werden sollen. Die allgemeine Lichtüberflutung ist hierbei nicht das Ziel des Blitzens.
Aufhellung Ist die Differenz zwischen hellen und dunklen Flächen zu gross, so dass der Kontrastumfang leidet, kann mit Hilfe eines Aufhellblitzes Abhilfe geschaffen werden. Wahlweise können Sie in solchen Situationen auch mit heller Pappe oder anderen Materialien einwenig Licht in die schattierten Bildregionen lenken.
Aufhellschirm Der Aufhellschirm beschreibt eine Fläche oder Gegenstand mit hohem Reflexionsgrad. Bei der Aufnahme wird mit diesem Gegenstand die ungewollte Schattenbildung verhindert, indem der Beleuchtungskontrast verringert wird.
Auflösung Die Auflösung bestimmt die Detailgenauigkeit eines Gerätes in Bezug auf die Aufnahme- bzw. Wiedergabequalität. Die Detailgenauigkeit wird dabei in Rasterpunkte pro Zoll oder Zentimeter angegeben bzw. berechnet.
Aufnahmebereich Der Aufnahmebereich ergibt sich bei einer Kamera immer zwischen dem Mindestabstand zu einem Objekt und unendlich. Gemeint ist der Bereich, in dem die Kamera gewünschte Objekte scharf stellen kann.
Auslösepriorität Die Auslösepriorität kann bei einigen Kameras entsprechend definiert werden, dass nur bei Scharfstellung des Objektivs ein Auslösen erfolgt bzw. erfolgen darf (Schärfepriorität). Gleiches gilt bei Umschaltung von Autofokus auf manuelle Scharfstellung.
Auslöser Der Auslöser "schiesst" das Foto. Der Verschlussablauf wird ausgelöst und veranlasst die Belichtung des Films. Neben der standardmässigen, an jeder Kamera vorhandenen Taste finden auch Drahtauslöser, Fernauslöser, Kabelauslöser und Selbstauslöser Verwendung in der Fotowelt.
Autofokus Automatische Scharfstellung bei Kameras. Hierbei wird zwischen passiven und aktiven Mechanismen entschieden. Die passiven arbeiten nach einem Prinzip mit einem unbeweglichen bzw. beweglichen Spiegel (Triangulationsprinzip) und sind nur noch in älteren Kameras anzutreffen. Bilder beider Spiegel werden verglichen während sich das Objektiv bei Verstellung der Spiegel anpasst. Das heute weiter verbreitete Phasendetektionsprinzip funktioniert durch die Weiterleitung von zwei Teilbildern auf einen CCD Chip. Beide Bilder werden dort miteinander verglichen. Stimmt die Intensität der Helligkeit auf beiden Bildern überein, wird eine Scharfstellung erzielt (Phasengleichheit). Oftmals kommt hier auch das sogenannte AF-Hilfslicht zum Einsatz, welches der Kamera hilft, bei unzureichendem Licht auf Objekte scharf zu stellen.
Autofokusfalle Die Autofokusfalle beschreibt die Möglichkeit des automatischen Auslösens bestimmter Kameras, sobald Objekte eine vorab definierte Entfernung erreicht haben. Diese Option, findet oftmals in der Sportfotografie Anwendung.
Autozoom Die Autozoom-Funktion versucht die Grösse eines Objektes zu erfassen und richtet die Brennweite des Objektivs entsprechend so dass Motiv einen tragenden Teil des Bildes füllt.
Availablelight Fotografie Von der availablelight Fotografie wird gesprochen, wenn keinerlei Blitz zur Aufhellung genutzt wurde. In der Regel handelt es sich dabei um Fotos, die bei Nacht geschossen werden oder aus künstlerischen Gründen eine Langzeitbelichtung erfordern.
Ambrotypie Die Ambrotypie (Melanotypie, Amphitypie) beschreibt ein fotografisches Direktpositiv. Die zwischen 1852 und 1890 im nassen Kollodiumverfahren hergestellte Funktionsweise, diente vorrangig als preisgünstige Alternative für die Daguerreotypie. Das Verfahren der Ambrotypie basiert auf einer kurz belichteten und entwickelten jod- und bromsilberhaltigen Kollodiumschicht. Als Träger diente Glas. Dabei wurde das weißliche Glasnegativ mit schwarzem Samt hinterlegt. Das Resultat war eine positive Bildwirkung (Scheinpositiv). Das Negativ erscheint wegen des Dunkelfeldprinzips vor einem dunklen Hintergrund als Positiv.